Umfassende Versorgung älterer Menschen


Gemeinsam mit weiteren Partnern im Gesundheitswesen hat die Franziskus Stiftung den "Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland e.V.“ gegründet. Die Schirmherrschaft hat Dr. med. Regina Klakow-Franck M.A., unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses, übernommen. Zweck des Vereins ist die Sicherstellung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochstehenden, vernetzten geriatrischen Versorgung. Dazu werden tragfähige Versorgungsstrukturen in „horizontaler“ und „vertikaler“ Richtung geschaffen bzw. vorhandene Strukturen miteinander vernetzt. Mitgliedschaft und Mitwirkung stehen sämtlichen an der medizinisch-therapeutischen Versorgung alter Menschen beteiligten Partnern offen. Dazu zählen neben gemeinnützigen Krankenhäusern sowie  Rehabilitations-Einrichtungen insbesondere auch niedergelassene Ärzte, Langzeiteinrichtungen (Seniorenheime), Therapeuten und Ambulante Pflegedienste.

Die Gründung des "Qualitätsverbundes Geriatrie Nord-West-Deutschland e.V." stellt auch eine Antwort auf die demographische Entwicklung dar. Von deren Auswirkungen sind sowohl Patienten als auch medizinische Leistungserbringer betroffen. Der Verbund ermöglicht die Etablierung und Umsetzung abgestimmter Leistungskonzepte. Kostenträchtige und unnötige Doppelstrukturen werden vermieden, die Kommunikation wird optimiert. Die Möglichkeiten der kooperativen Weiterentwicklung von Kenntnissen und Fertigkeiten wird u.a. durch abgestimmte Fortbildungsangebote, zukünftig etwa in Form einer gemeinsamen Akademie, für alle Berufsgruppen verbessert.

Der "Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland e.V." gewährleistet durch ein professionelles Qualitäts-Management hohe Behandlungsqualität und fordert diese von seinen Mitgliedern ab. Er leistet damit auch einen konkreten Beitrag zur optimalen Nutzung knapper werdender Ressourcen. Netzwerke in verschiedenen Regionen – etwa im Münsterland und im nördlichen Ruhrgebiet, am Niederrhein oder im Raum Bremen – belegen, dass die Anbieter ambulanter und stationärer Versorgung ihre Verantwortung gemeinsam wahrnehmen, sektoren- und trägerübergreifend. Damit kommen die beteiligten Partner auch den von Kostenträgern und Politik formulierten Forderungen nach und nehmen diesbezüglich ihre Mitverantwortung wahr.