Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen (Robert Koch Institut, 2020).

Nachfolgend finden Sie einige zusammengefasste Informationen zum SARS-CoV-2-Virus.
Ausführliche Informationen zu der neuartigen Infektionskrankheit erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Übertragung & Symptome

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wird hauptsächlich durch Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten entstehen und eingeatmet werden, übertragen. Indirekt kann das Virus auch über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, übertragen werden. 

Das Virus verursacht vor allem Infektionen der Atemwege. Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Wann ist ein Test sinnvoll?

Wenn Sie grippeähnliche Symptome haben und in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiete waren oder in dieser Zeit Kontakt zu einer anderen infizierten Person hatten, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt/Hausärztin. Gehen Sie nicht ohne vorherige Ankündigung zum Hausarzt oder ins Krankenhaus, um niemanden im Wartezimmer einer Praxis oder einer Klinik anzustecken. Weisen Sie in dem Telefonat auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort oder den Kontakt zu einer infizierten Person hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Das Aufsuchen der Praxis oder eines Krankenhauses wäre nach Rücksprache mit dem Arzt gegebenenfalls der zweite Schritt.

Bitte beachten Sie: Nicht jeder Patient mit Symptomen einer Erkältung oder Grippe ist an dem Coronavirus erkrankt!

Wenn Sie keine grippeähnlichen Symptome haben, aber Sorge haben, sich infiziert zu haben, informieren Sie sich zunächst auf den oben genannten Internetseiten. Antworten auf häufige Fragen finden Sie auch in dem Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Prävention

Mit einfachen Maßnahmen können Sie dazu beitragen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Bei dem Coronavirus beachten Sie folgende wichtigste Hygienemaßnahmen:

  • Halten Sie ausreichend Abstand von Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben.
  • Husten- und Nies-Etikette: Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Händehygiene: Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Nase putzen, Niesen oder Husten.