Verbund schafft Vertrauen


Statements

Antwort auf die demographische Entwicklung

„Der Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland steht für die Sicherstellung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochstehenden, vernetzten geriatrischen Versorgung. Damit gibt er auch eine Antwort auf die demographische Entwicklung und den weiter wachsenden Bedarf an Altersmedizin. Die Kooperation in einer tragfähigen geriatrischen Versorgungsstruktur nützt allen Beteiligten: an erster Stelle den Patienten, aber genauso den medizinischen Leistungserbringern im ambulanten und stationären Bereich – beispielsweise Akut-Geriatrien, Geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen, niedergelassenen Ärzten und Ambulanten Pflegediensten.“
Dr. med. Daisy Hünefeld, MBA (Vorstandsvorsitzende)


Offen für Partner

„Mitarbeit und Mitgliedschaft im Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland stehen allen an der medizinisch-therapeutischen Versorgung alter Menschen beteiligten Partnern offen. Der Verbund ermöglicht die Etablierung und Umsetzung abgestimmter Leistungskonzepte. Unnötige Doppelstrukturen werden vermieden, die Kommunikation optimiert. Professionelles Qualitätsmanagement gewährleistet durchweg hohe Behandlungsqualität. Nicht zuletzt: Die Möglichkeiten der kooperativen Weiterentwicklung von Kenntnissen und Fertigkeiten werden verbessert, beispielsweise durch abgestimmte Fortbildungsangebote für alle Berufsgruppen.“
Dr. Mark Lönnies (stv. Vorstandsvorsitzender)


Fachgerechte und wertschätzende Pflege

 „Die  Versorgung einer großen, weiter zunehmenden Zahl alter, pflegebedürftiger Patienten und Bewohner ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Teil der Aufgabe ist, eine fachgerechte und wertschätzende Pflege von oft mehrfach und/oder dementiell erkrankten Menschen sicherzustellen. Im Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland wollen wir bewährte Konzepte der Kranken- und Altenpflege erhalten und zugleich neue Wege beschreiten: Etwa mit der Verzahnung stationärer, teilstationärer und ambulanter Angebote. Hier soll ein neues Miteinander entstehen. Dazu gehört auch, der großen Bedeutung der Angehörigen für pflegebedürftige alte Menschen Rechnung zu tragen.“
Johannes Beermann (Vorstand)


Schritt zur strukturierten Zusammenarbeit

„Eine gute Versorgung alter Menschen müssen alle Krankenhäuser gewährleisten, unabhängig davon, ob sie selbst eine Fachabteilung für Geriatrie haben oder nicht. Mit dem Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland haben die Gründungsmitglieder nun einen wichtigen Schritt hin zu einer strukturierten Zusammenarbeit getan. Vor uns liegt nun der Einstieg in die praktische Arbeit mit dem Ziel, dass möglichst viel ‚beim Patienten ankommt‘ - sei es in der Arzneimitteltherapiesicherheit, in der Vermeidung eines postoperativen Delirs oder ganz grundsätzlich darin, dass ein eventueller geriatrischer Versorgungsbedarf der Patienten erkannt und bedarfsgerecht abgedeckt wird.“
Jochen Brink (Vorstand)


Überwindung der Sektorengrenzen

„Ich freue mich, mit kompetenten und engagierten Partnern aus unterschiedlichen Professionen und Versorgungssystemen gemeinsam in der Region eine umfassende medizinische Versorgung und Betreuung älterer Menschen aufzubauen. Besonders reizvoll ist es Wege zu suchen, die Sektorengrenzen im Gesundheitswesen zu überwinden. Dabei können wir auf bewährte Modelle zurückgreifen und parallel Neues erproben. Ich freue mich über die Offenheit für diesen Weg und dieses Projekt. Und ich freue mich, dass es gelungen ist, so viele Partner aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitssystems zusammenzubringen, die sich zum Wohle der älteren Patienten engagieren möchten.“
Priv.-Doz. Dr. med. Barbara Elkeles (Vorstand)


Große Chancen zur Verbesserung der Versorgung

„Die Zusammenarbeit von Partnern aus dem ambulanten und stationären Bereich im Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland bietet große Chancen zu einer Verbesserung des Überganges geriatrischer Patienten von der stationären zur ambulanten Versorgung und umgekehrt. Ein erster wichtiger Schritt ist die Aufstellung – also die Listung und Zusammenfassung – der schon vorhandenen Strukturen und die daraus abgeleitete Entwicklung eines Handlungspfades.“
Dr. med. Ursula Gerling-Huesmann (Vorstand)


Förderung der Lebensqualität

„Zu den Zielen unserer Behandlung zählt, eine hohe Selbstständigkeit und Lebensqualität unserer Patienten zu erreichen. Bei stark pflegebedürftigen Patienten wollen wir eine Erleichterung der Pflege erzielen. Alle Patienten werden bei uns mit gleicher Fürsorge behandelt, dabei spielen die jeweiligen sozialen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten keine Rolle. Sterbende werden bei uns nicht allein gelassen. In allen diesen Punkten bietet die strukturierte Zusammenarbeit im Qualitätsverbund zusätzlichen Nutzen – für alle beteiligten Partner.“
Dr. med. Harald Günther (Vorstand)


Neue geriatrische Versorgungskonzepte

„Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Zukunft werden gekennzeichnet sein von gesellschaftlichem Wandel mit mehr Single-Haushalten, geänderten familiären Strukturen und Verlust sozialer Netzwerke, Altersstrukturwandel mit vielen alten und hochbetagten Patienten, weniger Kindern und Zunahme von Pflegebedürftigkeit, veränderten Krankheitsspektren mit Zunahme chronisch Kranker bei oft gleichzeitiger Multimorbidität, psychosozialen Folgeerscheinungen und degenerativen Prozessen wie Demenz. Das macht Maßnahmen zur Sicherstellung bzw. Verbesserung der hausärztlich-ambulanten Versorgung geriatrischer Patienten erforderlich, etwa die Etablierung und Verankerung der ambulanten hausärztlichen Versorgungsstrukturen in neue geriatrische Versorgungskonzepte. Diese sollen die Weiterentwicklung von Struktur- und Prozessqualität umfassen mit Bildung und Aufbau kooperativer Netzwerke mit sektoren- und berufsübergreifender Koordination und Integration diagnostischer, therapeutischer, rehabilitativer, pflegerischer und sozialer Leistungen.“
Dr. med. Alfons Schürmann (Vorstand)